Die Ausgangslage ist klar: Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter massivem finanziellem Druck. Für die kommenden Jahre werden milliardenschwere Defizite erwartet. Vor diesem Hintergrund hat eine von der Bundesregierung eingesetzte Finanzkommission 66 Vorschläge vorgelegt, um Ausgaben zu begrenzen und Einnahmen zu erhöhen.
Die Vorschläge decken ein breites Spektrum ab. Sie reichen von höheren Zuzahlungen für Medikamente über Reformen der Familienmitversicherung bis hin zu Steuererhöhungen auf gesundheitsschädliche Produkte wie Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke.
Besonders relevant für die stationäre Versorgung sind jedoch andere Punkte: Begrenzungen bei Vergütungsanstiegen, der Wegfall zusätzlicher Finanzierungen für pflegeentlastende Maßnahmen und vor allem die Empfehlung, das Pflegebudget ab 2027 wieder in das DRG-System zu integrieren.