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In dieser Folge von Movecast beschäftigt sich Martin Benz mit der faszinierenden Verbindung zwischen dem Hohelied und der Idee der Allversöhnung.
Wahre Liebe kann nicht auf einem Drohszenario wie der ewigen Verdammnis basieren. Sie muss ein Akt der Freiwilligkeit sein. Im Gegensatz zu anderen antiken Texten (und auch Genesis 3) zeigt das Hohelied eine Liebe ohne Dominanz, Gewalt und Machtausübung. Mann und Frau begegnen sich absolut ebenbürtig. Die Qualität der Liebe im Hohelied ist vollkommen frei von Zwang. Diese Qualität der Liebe lässt sich auf unsere Beziehung zu Gott übertragen. Wenn man das Hohelied nicht nur als erotische Literatur liest, sondern als Allegorie für die Liebe zwischen Gott und seiner Kirche, zwischen Gott und seinem Volk oder zwischen Gott und den Menschen, dann dürfen wir nicht länger an eine Liebe denken, die letztlich doch an ein Drohszenario, Strafe, Gewalt und ewiger Verlorenheit geknüpft ist. Gott liebt uns nicht erst, wenn wir ihn lieben. Seine Liebe ist einseitig und galt uns schon, als wir noch „Sünder“ waren (Römer 5,8).
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Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.
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Musik: Craig Riley - Mountain Morning
Label: Audio Hero
Album: Good Beginnings
Alternate Versions: 4
License: Music Track |