Peinlich war lange das Schlimmste, was man sein konnte. Coolness bedeutet Kontrolle, Distanz, bloß keine Gefühle zeigen. Jetzt scheint sich das zu drehen: auf Tiktok und in der Popkultur wird das „Cringe-sein“ gefeiert – als neue Form von Ehrlichkeit. Aber steckt darin wirklich Freiheit? Oder ist selbst das “Unperfekte” längst wieder Performance?
Shownotes:
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► Verena Bogner (2026): I am cringe, but I am free, Ullstein ► Andreas Reckwitz (2019): Die Gesellschaft der Singularitäten, Suhrkamp ► “im fucking cringe but im… free” Post von Tumblr-User mrkanman ► Tumblr-User sandmandaddy69 ► CBC (2022): Phoebe Bridgers on sad music — and why her next challenge is to write happy songs that don't make her cringe ► TikTok: @yourrichbff ► Instagram: @gesinadem ► David Guetta ft. Akon (2009): Sexy Bitch, Sony Music
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